Ein
HNO-Arzt ist auf Erkrankungen im Kopf- und Halsbereich spezialisiert.
Durch genaue Diagnosen werden Erkrankungen aufgedeckt und entsprechend
behandelt. Dazu können verschieden Methoden und Techniken eingesetzt
werden. |
Der Arzt schaut mit Hilfe einer Lampe in Nase und Ohren.
Das äußere Abtasten der Nase dient zum Aufspüren von Nasenbeinbruch, Schmerzen bei Druck auf bestimmte Nervenpunkte, abnorme Beweglichkeit im Bereich der knöchernen Nase und zum Entdecken von Geschwülsten.
Mit dieser Methode wird die behinderte Nasenatmung erforscht. Dies geschieht mit Hilfe eines HNO-ärztlichen Spiegels (Stirnreflektor), eines Mikroskops oder mit Glasfaseroptiken (Endoskope). Der Arzt kann die vorderen und hinteren Nasenabschnitte, die Nasenmuscheln und die Nasenscheidewand auf Veränderungen untersuchen.
Durch das Gewöhnen an verschiedene Symptome können Patienten oft keine spezielle Auskunft über Störungen geben. Um gezielt Rückschlüsse auf die Kernursache des Leidens des Patienten zu ziehen, setzt der Arzt einen Fragebogen mit Fragen aus unterschiedlichen Bereichen ein.
Hier werden dem Patienten eine oder mehrere Riechproben in einem Fläschchen zum Riechen mit einem Nasenloch gegeben und abgefragt, ob und was er riecht.
Durch diese Untersuchungen können Schleimhautschwellungen und Eiteransammlungen in den Kiefer- und Stirnhöhlen erkannt werden.
Durch die (von Wilhelm Conrad Röntgen erfundene) Methode kann mittels kurzwelliger, den Körper durchdringender Strahlen, ein Abbild der inneren Organe auf einem geeigneten Medium (Film, Fernsehkamera und Monitor, Computer) erzeugt werden.
CT ist eine Computer-gestützte Art des Röntgens. Schwellungen können mit dieser Methode durch bildliche Querschnitte dargestellt werden.
Mit dieser Methode wird die Durchgängigkeit der Nase für die Atemluft geprüft, indem in einem bestimmten Zeitabschnitt das bewegte Luftvolumen beim Ein- und Ausatmen seitengetrennt mit einem Druckmesser (Manometer) gemessen wird. Diese Messung geschieht mit einer "tauchmaskenähnlichen" Apparatur.